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Von Obing aus können Sie herrliche Wanderungen unternehmen. Die Wege
führen durch schattige Wälder und an Badeseen vorbei.
Die auf zwölf Monate verteilten Naturspaziergänge haben jeweils einen jahreszeitgemäßen Schwerpunkt.
Bei den vom Bund Naturschutz angebotenen geführten Wanderungen wird auf die Schwerpunkte besonders eingegangen, außerdem werden auftretende Naturphänomene wie Vogelstimmen, Pflanzen usw. erklärt.
Natürlich kann man diese Wanderungen, auch zu einem anderen Zeitpunkt, selbst durchführen.
(Quelle: Chiemsee-Agenda - natur.Erlebnis.Chiemsee)
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Silberreiher und Krickenten im Schafwaschener Winkel
Der Chiemsee ist nicht nur Rastplatz für viele Zugvögel im Herbst und Frühjahr, sondern auch Überwinterungsgebiet für zahlreiche gefiederte Gäste aus Nordeuropa. Gerade im Winter bieten sich sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten, da Bäume und Büsche nicht belaubt sind, die Beunruhigung durch den Wassersport entfällt und viele Wasservögel sich bevorzugt am Ufer bzw. an eisfreien Stellen aufhalten, wo man sie verhältnismäßig nahe vor das Fernglas bekommt. Deshalb sollte man auch Frost und Schnee nicht scheuen und warm eingepackt und mit einem Fernglas versehen einen Spaziergang zwischen Prien-Stock und dem Schafwaschener Winkel in Rimsting unternehmen.
Zur Beschreibung von Spaziergang 1
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Streuwiesen und Moore am Uferweg nach Felden
Wer die Moorgebiete südlich von Prien durchwandert, kann sich gut vorstellen, wie diese einzigartige Landschaft in und nach der Eiszeit entstanden ist. Außerdem gibt es hier alle am Chiemsee vorkommenden Landschaftstypen wie Nieder- und Hochmoor, Streuwiesen, Schilfgürtel und Bruchwald zu sehen.
Zur Beschreibung von Spaziergang 2
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Schneeglöckchen und andere Frühblüher in Urschalling
Die echten Schneeglöckchen wachsen im Chiemgau nur in den Vorgärten. Was wir in feuchten Wäldern und an Bachläufen sehen, sind Frühlingsknotenblumen oder Märzenbecher. Besonders schön und zahlreich blühen sie in Mailing. Dorthin soll unser Märzspaziergang gehen, wobei wir auch Gelegenheit haben, die gotischen Fresken des Urschallinger Kirchleins zu bewundern.
Zur Beschreibung von Spaziergang 3
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Schlüsselblumen, Aronstab und Buschwindröschen am Feßlerweiher
Der Feßlerweiher liegt in einem kleinen Wäldchen am Fuße des Herrnberges in Prien-Stock. Die hier entspringenden Hangquellen haben für die Entstehung eines Auwaldes gesorgt, der im Frühling mit einem einzigartigen Blütenteppich aufwartet.
Zur Beschreibung von Spaziergang 4
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Bärlauch und Wasseramsel im Priental
Im Priental darf die Prien, im Gegensatz zum Ortszentrum, wo sie in ein Betonbett eingezwängt ist, noch so fließen wie sie es schon seit Jahrtausenden gewohnt ist: weit geschwungen und von Sandbänken und Auwald gesäumt. Dementsprechend vielfältig ist auch die Tier- und Pflanzenwelt, die man hier sehen kann.
Zur Beschreibung von Spaziergang 5
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Iris, Knabenkraut und Heuschreckenschwirl im Drathmoos
Das Drathmoos südlich von Prien zwischen Bahnlinie und See bietet nicht nur einen herrlichen Blick auf die Chiemgauer Berge, sondern auch einige Raritäten, was die Blumen und Vögel betrifft. So blüht dort sehr zahlreich die Sibirische Schwertlilie (iris sibirica), das einzige Vorkommen im Gemeindebereich Prien.
Zur Beschreibung von Spaziergang 6
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Wasserdost und Schmetterlinge hinter Atzing
Hinter Atzing ist die Welt noch in Ordnung. Wer entlang der Thalkirchner Ache wandert, kann die Seele baumeln lassen und ursprüngliche Landschaft erleben: Beeindruckende Hochwälder mit mächtigen Tannen, saftige Futterwiesen, an deren Rändern bunte Sommerblumen wachsen und über die der Bussard streicht; dunkle, feuchte Forste, in denen sich gerne Frösche aufhalten; im Talgrund die Ache, deren klares Wasser sich vollkommen ungebunden dahinschlängelt und das von blumenreichen Feuchtwiesen begleitet wird.
Zur Beschreibung von Spaziergang 7
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Romantische Fleckerl an der Prien - eine Ganztagswanderung mit Zugfahrt
Das Priental ist durch den Priengletscher, einem kleinen Bruder des riesigen Inngletschers, und durch nacheiszeitliche Wassermassen gebildet worden. Zum Glück für den Naturfreund wurde der Flusslauf zwischen Frasdorf und Prien nicht kanalisiert, blieb deshalb naturbelassen und erfreut uns mit unberührter Flusslandschaft, wie man sie nur noch selten antrifft.
Zur Beschreibung von Spaziergang 8
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Sträucher und ihre Früchte im Harraser Moos
"Moos" ist der bayerische Ausdruck für Niedermoor. Das Harrasser Moos wurde erst Mitte des 20. Jhdts trockengelegt. Heute erntet man Heu und Mais, wo viele tausend Jahre lang die Wellen des Chiemsees plätscherten. Im östlichen Bereich ist das Moos noch ursprünglich erhalten und deshalb für den Naturfreund eine Rarität.
Zur Beschreibung von Spaziergang 9
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Douglasien und Tulpenbaum auf der Herreninsel
Herrenchiemsee war einst Kloster und sogar Bischofssitz (Bistum Chiemsee) und zählt deshalb zum bayerischen Kulturerbe. Aufgrund der idyllischen Lage ließ König Ludwig II. im 19. Jahrhundert hier seine größte Schlossanlage bauen, die zu einer Hauptattraktion im Chiemgau wurde. Daneben ist die größte Chiemseeinsel aber auch ein herrliches, vom Autoverkehr unberührtes Stück Natur.
Zur Beschreibung von Spaziergang 10
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Moosbeere und Rosmarinheide bei Mupferting
Unsere Wanderung beginnt beim gemütlichen Gasthof Stocker, wo man auch eine gute Brotzeit bekommt. Felsblöcke gegenüber dem Wirtshaus erinnern uns daran, daß die Landschaft um Atzing ein Geschenk der Eiszeit ist: Auf dem Rücken des Gletschereises wurden diese sog. Findlinge zum Teil bis aus den Zentralalpen hierher transportiert. Sehr eindrucksvolle Beispiele finden sich auch vor der Ballfabrik Obermaier - nicht weit von hier.
Zur Beschreibung von Spaziergang 11
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Spurensuche im Ernsdorfer Wald
Unsere Wanderung beginnt beim gemütlichen Gasthof Stocker, wo man auch eine gute Brotzeit bekommt. Felsblöcke gegenüber dem Wirtshaus erinnern uns daran, daß die Landschaft um Atzing ein Geschenk der Eiszeit ist: Auf dem Rücken des Gletschereises wurden diese sog. Findlinge zum Teil bis aus den Zentralalpen hierher transportiert. Sehr eindrucksvolle Beispiele finden sich auch vor der Ballfabrik Obermaier - nicht weit von hier.
Zur Beschreibung von Spaziergang 12
Die 12 Wanderungen machen Sie mit dem weniger bekannten Wandergebiet westlich und nördlich des Chiemsees bekannt.
Die Ausgangspunkte der Wanderungen sind meist mit dem Bürgerbus Chiemsee und weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
(Quelle: Chiemsee-Agenda - natur.Erlebnis.Chiemsee)
- Auf den Spuren des Märchenkönigs
Es ist schon ein besonderes Gefühl, wenn man vom Dampfer kommend die Insel und damit uralten bayerischen Kulturboden betritt. Auf Herrenchiemsee waren nicht nur Pfarrkirche und Friedhof der Gemeinde Breitbrunn und Umgebung und ein mächtiges Kloster. Die Herreninsel war vor allem bis 1803 Bischofssitz des Bistums Chiemsee, das zum Fürstbistum Salzburg gehörte. Von hier aus zogen christliche Missionare bis nach Slowenien! Heute bietet die größte Chiemseeinsel dank König Ludwig II. nicht nur viel Kultur, sondern auch ein vom Autoverkehr verschontes Refugium der Natur.
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- Die Perle des Chiemsees
Zwei Welten begegnen uns auf der kleinen Fraueninsel: Da ist zuerst auf der Südspitze die ehrwürdig alte Klostertradition der Benediktinerinnen, die seit über 1000 Jahren besteht und durch Kloster, Münster, Campanile, Friedhof und Torhalle repräsentiert wird. Daneben finden sich die pittoresken Häuser und Gärten der Insulaner, die früher als Handwerker und Fischer für das Kloster arbeiteten und heute vom Tourismus leben.
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- Hoch über dem Chiemsee
Die Ratzinger Höhe (694 m) zwischen Chiemsee und Simssee gelegen, bietet auf der Ostseite einen einmaligen Blick über den Chiemsee zu den Chiemgauer Bergen, auf der Westseite sieht man auf den langgestreckten Simssee hinunter. Es handelt sich um einen in früheren Eiszeiten aufgeworfenen Moränenwall, durch den Inn- und Chiemseegletscher getrennt wurden.
Der Obst- und Kulturweg beginnt in seiner ganzen Länge bei Prien und zieht sich bis nach Thalkirchen am Simssee hinunter. Bei der von uns vorgeschlagenen Wanderung folgen wir auf einem Teilstück diesem sehr interessanten Weg, der über Obstbäume informiert, die früher zu jedem Bauernhof gehörten.
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- Zwischen Chiemsee und Simssee
Die Ratzinger Höhe (694 m), zwischen Chiemsee und Simssee gelegen, bietet bei schönem Wetter einen derart herrlichen Ausblick, dass man ihn ruhig zweimal genießen sollte (siehe Tour 3). Hinzu kommen bei Tour 4 mit den Kirchen in Greimharting, Antwort, Mauerkirchen und Bad Endorf kulturelle Glanzpunkte.
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- Mitten durch die Eiszeitlandschaft
Als vor etwa 15 000 Jahren Inn- und Chiemseegletscher aneinanderstießen, wurden riesige Eisblöcke abgespalten und von Moränen verschüttet. Daraus entstanden die vielen Seen der Eggstätter Seenplatte, darunter auch der Langbürgner See, der durch seine bizarre Form jedem Betrachter der Landkarte sofort auffällt. Sein Name erinnert an eine vorgeschichtliche Burganlage. Wer den Langbürgner See umrundet, gewinnt ständig neue Ausblicke und sieht ihn nie ganz.
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- Dunkle Wälder - helle Seen
Die Hemhof-Eggstätter Seenplatte ist das älteste Naturschutzgebiet Bayerns, was darauf hinweist, dass es sich hier um ein besonderes Juwel für Naturfreunde handelt. Lange Zeit war man sich nicht darüber einig, wie diese vielen kleinen Seen entstanden sind. Heute weiß man, dass durch das Zusammentreffen von Inn- und Chiemseegletscher riesige Eisblöcke abgetrennt und mit Schotter bedeckt wurden. Durch das Schmelzen der Eisblöcke bildeten sich 17 verschiedene größere und kleine Seen - die sog. Seenplatte.
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- Zwischen Pelhamer See und Hartsee
Während uns Tour 6 mitten durch die einzigartige Landschaft des Naturschutzgebiets "Seenplatte" führt, halten wir uns jetzt weiter westlich. Wir wandern zwischen den beiden größten Seen , Pelhamer See (20 Meter Tiefe) und Hartsee (40 Meter Tiefe), hindurch und erreichen dann die Endmoränen, die das Gletschereis auf seiner Wanderung aus den Bergen aufgeschoben hat. Der kleine Ort Aufham liegt, wie der Name schon sagt, auf einem dieser Hügel und bietet deshalb einen herrlichen Blick über Seenplatte und Chiemsee bis zu den Chiemgauer Alpen.
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- Die geheimnisvolle Welt des Hochmoors
Als die Gletscher der Eiszeit schmolzen, bildeten sich im Laufe der Jahrtausende die Seen des Alpenvorlandes und um diese herum riesige Moorgebiete. Flachmoore (bayerisch: Moos) entstanden durch absterbende Wasserpflanzen. Siedelten sich danach Torfmoose an, wurde aus dem Flachmoor ein Hochmoor (bayerisch: Filzn). Auf dem nährstoffarmen Torfboden können nur wenige, besonders ausgerüstete Pflanzen gedeihen, weshalb die Hochmoorlandschaft sehr karg ist.
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- Panoramaweg über dem Eschenauer See
Während der Eiszeit schob sich der Chiemsee-Gletscher weit nach Norden und hob dabei riesige Schuttmassen aus, die sich nördlich, östlich und westlich der Gletscherzunge aufwölbten. Heute umgeben die sog. Moränen den Chiemsee mit seinen Moorlandschaften. Zwischen Oberbrunn und Eschenau folgt die Straße den Moränenhügeln und bietet deshalb ein herrliches Gebirgspanorama. Aus diesem Grund sollte man folgende Wanderung an einem Tag mit guter Fernsicht unternehmen.
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- Der “Meister von Rabenden” und Schloss Amerang
Am Anfang und Ende dieser Wanderung stehen zwei herausragende Sehenswürdigkeiten: In der neugotischen Pfarrkirche von Obing befinden sich im Hauptaltar drei Figuren (Maria, Laurentius und Jakobus) des berühmten gotischen "Meisters von Rabenden" (um 1520). Rabenden selbst liegt etwa 5 km von Obing in Richtung Altenmarkt an der B 304 und ist für alle Kunstinteressierten ein Muss! Über dem Dorf Amerang thront das Renaissance-Schloss mit einem sehenswerten Arkadenhof im italienischen Stil.
Im Sommer verkehrt an den Wochenenden zwischen Amerang und Obing die historische Eisenbahn "LEO" - die besonders bei Kindern auf großes Interesse stoßen wird.
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- Kloster Seeon und romantische Seenwelt
Nördlich von Seebruck befindet sich die Seeoner Seenplatte. Im größten dieser Seen liegt das tausend Jahre alte ehemalige Kloster Seeon, das mit seinen beiden Zwiebeltürmen zu den beliebtesten Fotomotiven des Chiemgaus zählt. Vom Pfalzgrafen Aribo gegründet, entwickelte es sich rasch zu einem bedeutenden Zentrum des Glaubens und der Kunst. Berühmte Buchmalereien sind hier entstanden und im Rokoko stand die Musik im Mittelpunkt des Klosterlebens, weshalb sich auch der junge Mozart öfter hier aufhielt.
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- Auf den Spuren der Kelten und Römer
An der Nordspitze des Chiemseedreiecks liegt die Gemeinde Seebruck, die ihren Namen der Brücke über die Alz verdankt. Dieser Übergang wurde bereits von den Römern benutzt, um von Juvavum (Salzburg) nach Augusta (Augsburg) zu gelangen. Natürlich benötigte diese wichtige Brücke militärischen Schutz, weshalb ein Kastell errichtet wurde, aus dem sich später eine Siedlung mit dem Namen "Bedaium" (Bedaius war der Wassergott) entwickelte. Wer Genaueres wissen will, sollte vor der Wanderung das Römermuseum gleich neben der Kirche besichtigen. Dort kann man auch parken und zu Fuß über die besagte Brücke zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gehen.
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