Arbeit (siehe auch Geld)
»Kann man bei Euch gegen Kost und Logis mitarbeiten?«
Für zeitlich begrenzte Arbeitsprojekte ist dies möglich. Neben der vierstündigen Mitarbeit z.B. beim Renovieren ist auch die Beteiligung an den üblichen anfallenden Hausarbeiten selbstverständlich.
Autos
»Braucht man in Oberbrunn ein Auto?«
Da kommen wir leider nicht drumrum, weil Oberbrunn absolut in der Pampa liegt. Die nächsten größeren Orte (Bad Endorf (Bahnhof), Prien, Traunstein) sind mindestens 15 km entfernt.
»Werden Autos gemeinsam genutzt (Carsharing)?« Solange wir die gemeinsame Ökonomie noch nicht eingeführt haben, rechnen wir die Autonutzung untereinander ab. Es wirden Fahrtenbücher geführt und pro gefahrenen Kilometer 25 Cent verrechnet, sodass auch Steuer, Versicherung und ein Teil der Abnutzung gedeckt sind.
Computer
»Gibt es einen Gemeinschaftscomputer mit Internet-Zugang?«
Ja, der steht im Gemeinschaftsbüro und ist über das Hausnetzwerk (drahtgebunden, kein Funknetzwerk/WLAN) an den DSL-Router angeschlossen. Außerdem kann von allen PC’s, die ans Netzwerk angeschlossen sind, auf dem Farblaserdrucker im Büro ausgedruckt werden.
»Kann ich von meinem Zimmer aus mit dem PC ins Internet?« Auf Wunsch wird jedes Zimmer mit einem Netzwerkanschluss ausgestattet, über den der Internetzugang über DSL möglich ist. Außerdem kann darüber der zentrale Farblaserdrucker im Büro genutzt werden.
So, wie wir im biocafe ausschließlich ökologische Produkte anbieten, kaufen wir auch für uns solche Nahrungsmittel ein – überwiegend im Öko-Großhandel.
»Esst Ihr Fleisch?« Nicht alle sind Vegetarier – gelegentlich gibt es auch mal ein Fleischgericht (aus artgerechter Tierhaltung und ökologischer Produktion); dann gibt es aber auch immer was für die Vegetarier. Und ein paar von uns essen auch gerne mal Wurst.
Was die Freie Liebe angeht sind wir uns einig, dass insbesondere hier gilt, die Grenzen und Bedürfnisse der/des Anderen zu achten. Vor allem ist Freie Liebe nicht mit Freier Sexualität zu verwechseln!
Leider nicht. Darum haben wir auf dem Streifen rund ums Haus etliche große Blumentröge aufgestellt, in denen herrlich duftende Blumen, Kräuter und Gemüse sprießen.
»Gibt es die Möglichkeit, Gemüse und Kräuter anzubauen?« - siehe Selbstversorgung
Gemeinsame Mahlzeiten
»Esst Ihr immer zusammen?«
Wir beginnen den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück.Das Abendessen versuchen wir, um 18 Uhr einzunehmen, weil danach der Verdauungstrakt die Nahrung bis zum Morgen gar nicht verarbeitet, was zu Blähungen und anderen Beschwerden führt. Zu Frühstück und Mittagessen finden sich zu verschiedenen Zeiten immer ein paar, die sich zusammen an den Tisch setzen...
Wir haben eine große Wohnküche (ca. 45 qm), einen Meditationsraum (25 qm, auch als Therapieraum genutzt), ein Gemeinschaftsbüro, eine gemütliche Sitzecke, eine Hauswerkstatt. Daneben können auch das Cafe und der Saal genutzt werden, wenn hier gerade nicht geöffnet bzw. gerade keine Veranstaltung läuft.
Da Beherbergungs- und Gastronomiebereich noch nicht richtig laufen, leben wir derzeit noch von Rücklagen.
Handy, Schnurlose Telefone (DECT) und Funknetzwerke (WLAN)
»Dürfen Handys usw. im Haus benutzt werden?«
Nein, die haben wir aus unserem Haus verbannt (auch aus dem biocafe), weil uns das Gesundheitsrisiko zu hoch ist. Außerdem ist jedes Zimmer mit Telefonanschluss ausgestattet (mit eigener Durchwahl). Auf Wunsch kann auch ein Netzwerkanschluss für den Internetzugang über DSL eingerichtet werden (wenn nicht der Gemeinschafts-PC im Büro genutzt werden soll).
Maria, unsere schwarze Labrador-Mix-Hündin macht uns viel freude...
Hauswerkstatt
»Gibt es eine Werkstatt, die alle nutzen können?«
Ja. Das ist ein Bereich, wo durch gemeinsame Nutzung viel eingespart werden kann. Allerdings erfordert dies auch ein hohes Maß an Disziplin – z.B. den abgebrochenen Bohrer zu ersetzen und nicht stillschweigend liegen lassen... (sihe Ordnung).
Im Sommer 2007 wurde unsere Solaranlage installiert. Die Kollektoren (30 qm) liefern sogar im Winter an Sonnentagen 40-50 KWh Wärmeenergie. Die Pufferspeicher werden daneben vom Scheitholz-Kesselofen im biocafe aufgeheizt. Wir streben an, die Heizkörper im ganzen Haus nach und nach durch Wandheizungen nach Großeschmidt zu ersetzen, da diese die angenehmste Wärme bieten.
Da alle Kamine des Hauses bis auf den der Zentralheizung abgebaut sind, können leider keine Holzöfen in den Zimmern genutzt werden. Wir werden daher im Frühstücksraum einen weiteren Kamin bauen und einen großen Herdofen aufstellen, der ebenfalls einen Teil seiner Wärme in die Pufferspeicher und damit ins ganze Haus abgibt. An diesen Kamin kann dann in einem der Dachzimmer bei Bedarf auch noch ein kleiner Ofen angeschlossen werden.
Im Zuge des Ausbaus des Dachgeschosses kann ein weiterer Holzofen am Zentralkamin angeschlossen werden; dieser wird dann die Gemeinschafts-Wohnküche beheizen.
Kosten
»Kann ich bei Euch auch ein Zimmer mieten?«
Jeder, der in unserer Gemeinschaft mitlebt, zahlt für sein Zimmer eine Miete. Da wir keine „Zweck-WG“ wollen, suchen wir keine bloßen Mieter.
»Was kostet ein Zimmer bei Euch?« Die Mieten liegen zwischen 300 und 500 Euro incl. Neben- und Betriebskosten – je nach Zimmergröße (10-36 qm zuzüglich ca. 140 qm Gemeinschaftsräume).
»Muss ich eine Mietkaution hinterlegen?« Ja. Die Erfahrungen der letzten Monate haben uns leider dazu gebracht, eine Mietkaution in Höhe von 3 Monatsmieten in Form eines Darlehens zu verlangen.
»Muss ich Eigenkapital mitbringen?« Wir haben das Haus mit wenig Eigenkapital gekauft und haben daher eine relativ hohe monatliche Belastung. So ist natürlich jede weitere Beteiligung willkommen. Bedingung ist es jedoch nicht. Allerdings erwarten wir nach Ablauf der Probezeit die Zeichnung eines Geschäftsanteils, was einer Bürgschaft gleichkommt – als Ausdruck von Verbindlichkeit.
»Was muss ich für’s Essen rechnen?« Wir haben in den ersten 9 Monaten im Jahr 2006 einen durchschnittlichen Tagessatz von 6,50 Euro pro Erwachsenen für biologische Vollverpflegung (siehe Ernährung) errechnet. Das muss allerdings jetzt neu ermittelt werden.
medien
»Wie haltet Ihr es mit Fernsehen, DVD, Video und Computerspielen?«
Im Gemeinschaftsbereich gibt es dergleichen nicht. Gelegentlich schauen wir uns mal zusammen einen guten Film an. Das wollen wir später in Form eines Club-Kinos mit Beamer und Leinwand auch für andere öffnen.
Spiritualität
»Habt Ihr einen spirituellen Hintergrund?«
Jedem von uns ist Spiritualität wichtig. Dabei verfolgen wir jedoch keine bestimmte Richtung – auch hier gilt: Vielfalt! (Siehe Meditation, Schwitzhütte, Yoga.)
herapieraum
»Gibt es einen Behandlungs- oder Therapieraum, der gemeinsam genutzt werden kann?«
Ja. Der Meditationsraum ist mit einer Bodenmatte ausgestattet und wird von Stefan Nathan, dem Schamanischen Therapeuten auch als Therapieraum genutzt. Das steht natürlich auch anderen offen.
Wohnungen
»Gibt es auch abgeschlossene Wohnungen?«
Wir nutzen den Gasthof zunächst so, wie er ist – die Gemeinschaft bewohnt die sechs Zimmer im Dachgeschoss (drei mit eigenem Duschbad, drei teilen sich ein großes Bad). Der erste Stock ist für Pensions- und Seminargäste vorgesehen (9 Zimmer).
Und dann gibt es noch die Möglichkeit, weiteren Wohnraum auszubauen.
Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich Bewohner und Gäste gleichermaßen wohlfühlen und von dem Gesundheit, Glück und Weisheit ausgehen - ein Heilhaus. Im Vordergund stehen dabei biocafe und Pension/Seminarhaus.
Es gibt Zimmer von 10 bis 36 qm Grundfläche (ohne Bad).
»Was kostet ein Zimmer?« – siehe Kosten
»Wieviele Bäder gibt es?« Bis auf 3 Zimmer, die sich ein großzügiges Bad mit Wanne, Dusche und zwei Waschbecken teilen, hat jedes Zimmer ein Duschbad. Außerdem gibt es ein weiteres Bad mit Dusche und Wanne.
»Welche Gemeinschaftsräume gibt es?« - siehe Gemeinschaftsräume