Haus Oberbrunn
Lichtnahrung - Lebensenergie aus dem Kosmos

Einführung · Vorbereitung · Begleitung · Literatur und Links

Wir sind Lichtwesen

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde aber hatte noch keine Form und kein Leben. Dunkel lagerte über der Urflut. Aber der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Dann sprach Gott: „Es werde Licht" Da ward Licht. Und Gott sah das schöne Licht und schied das Licht von der Dunkelheit und nannte das Licht Tag und die Dunkelheit Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der erste Tag."
(7.Buch Mose, 7/5)

Die Geschichte des irdischen Lebens beginnt mit der Erschaffung des Lichtes. So wie die Bibel beginnen die Schöpfungsmythen fast aller Kulturen in irgendeiner Form mit Berichten über ein lichtschaffendes Ereignis. Licht ist die Basis allen Lebens. Aber wenn Licht auch der eigentliche Anfang des Lebens ist, geht es, wie schon die Bibel beschreibt, doch nicht um das helle Licht allein, sondern ebenso um die Polarität, den Wechsel zwischen Tag und Nacht, hell und dunkel und das vielgestaltige Spektrum des Lichts vom Morgenrot bis zum Sonnenuntergang.

Die Menschen der Antike wußten um die Bedeutung des Lichtes: Sie beteten es an, schufen sich Götter des Lichtes und der Dunkelheit. Licht war ihnen heilig, und sie setzten es heilend für Leib und Seele ein. Woher sie dieses Wissen hatten, werden wir wohl nie erfahren, aber es wird durch die Erkenntnisse neuester Lichtforschung bestätigt, die immer tiefer in die Geheimnisse der Steuerungsmechanismen von Mensch, Tier und Pflanze eindringt.

>>> Zum Artikel aus Natur & Heilen 2/98 [PDF]


Einführung

»Es scheint keine philosophische Notwendigkeit für Nahrungsmittel zu geben.
Wir können uns organisierte Wesen vorstellen, die ohne Nahrung leben
und die gesamte Energie, die sie zur Ausübung ihrer Lebensfunktionen benötigen,
aus der Umgebung beziehen.«
Nikola Tesla (1856–1943)

Beim sogenannten »Lichtnahrungsprozess« geht es darum, seine Nahrungsgewohnheiten von fester und flüssiger auf »vergeistigte« und »unsichtbare« Pranaernährung umzustellen, wie sie von vielen Mystikern beschrieben und gelebt wurde. Dadurch ergibt sich ein erweitertes Bewußtsein gepaart mit spirituellem Fortschritt, da man sich von der Abhängigkeit der den Körper belastenden festen Nahrung frei macht und alten Denkballast (etwa ohne Nahrung zu sterben) verliert. Oder, wenn man dies wünscht, auch »nur« die Freiheit von der Abhängigkeit essen zu müssen. Nach vollendetem Prozeß kann man essen oder es bleiben lassen, genau so, wie man es gerade mag, ganz nach Lust und Laune. Der Körper ist nicht mehr von externer Nahrungsaufnahme abhängig und wird automatisch mit Prana versorgt. Prana ist der göttliche Stoff, der das gesamte Universum durchwirkt und erhält. Andere Bezeichnungen sind Chi, Ki, Qi, Äther, Orgon, Reiki oder Lebenskraft (Vis vitae = Vis vitalis = Vis viva).

Bekanntgemacht hat diese Möglichkeit, das spirituelle Wachstum zu befördern, die Australierin Jasmuheen (»Duft der Ewigkeit«, mit bürgerlichem Namen Ellen Greve). Sie ißt seit 1993 nichts mehr, trinkt nur gelegentlich und lebt nach eigener Aussage »vom Licht«.

Die Umstellung des Körpers auf »Lichtnahrung« kann schrittweise über einen längeren Zeitraum geschehen, wie Jasmuheen es z.B. in ihrem Buch »Sanfte Wege zur Lichtnahrung« beschreibt (siehe weiter unten). Es ist aber auch mögich, den sogenannten 21-Tage-Prozess zu durchlaufen (beschrieben in ihrem Buch »Lichtnahrung«). Dieser geht kurz gefaßt so:

  • an den ersten 7 Tagen ißt und trinkt man nichts
  • an den zweiten 7 Tagen trinkt man wieder mäßig Wasser oder sehr dünne Fruchtsäfte, ißt aber nichts
  • in der dritten Woche nimmt man nur verdünnte Säfte, keine feste Nahrung zu sich

Nach diesen 21 Tagen braucht man keine feste und flüssige Nahrung mehr, man lebt einfach nur noch vom »Licht Gottes«, dem Prana.


Vorbereitung

Der 21-Tage- Prozess ist eine Initiation, bei der es darum geht, Meisterschaft über sich selbst zu erlangen, denn sieben Tage lang ohne Nahrung und Wasser auszukommen, ist eine sehr extreme Angelegenheit und könnte ohne entsprechendes Training negative Folgen haben.

Allein schon die Entscheidung dafür, den Prozess zu durchleben, ist Schritt eins in einer Initiation, bei der es um Klarheit und Mut geht.

Schritt zwei liegt darin, eine innere Führung zu haben, die eindeutig genug ist, daß du zweifelsfrei weisst, daß dies als nächstes für dich ansteht. Wenn dein Herz bei dem Gedanken wirklich singt, dann schenke ihm Beachtung, denn das Singen deines Herzens ist die Stimme des Gottes in deinem Innern. Wenn du Zweifel hast, tu nichts - kein singendes Herz, kein Prozess. Bei dieser zweiten Initiation geht es also um persönliche Klarheit, Unterscheidungsgabe und Selbstgewissheit.

Initiation drei ist das Ausmaß an Vorbereitung, das jemand auf sich nimmt, bevor er sich dem Prozess unterzieht. Auch dieses entscheidet unmittelbar darüber, wie das Ergebnis seiner Erfahrung aussieht. Bei Schritt drei geht es ferner um eine intelligente praktische Anwendung von Wissen - das ist der rechte Einsatz von Weisheit. Dazu gehört auch die aktive Anleitung von Familienmitgliedern und Freunden zum Umdenken, damit sie für die betreffende Person nach Abschluß des Prozesses ein stark unterstützendes Umfeld bieten können. Für einen gut vorbereiteten Menschen kann der Prozess als solcher sehr freudvoll und einfach sein; der Punkt, an dem viele Leute Schwierigkeiten mit gesellschaftlichen Reaktionen und familiärem Druck haben, kommt nach dem Prozess.

Sind diese drei Initiationen gegeben, so bist Du hinreichend qualifiziert, für Dich selbst Sorge zu tragen. Wenn Du das starke Bedürfnis nach Betreuung verspürst, raten wir eher davon ab, Dich auf den Prozess einzulassen. Wir raten Dir, solange abzuwarten, bis Du keine Zweifel mehr und ein so feines Ohr für Deine innere Stimme hast, daß Du keine Hilfe brauchst. So kann niemand außer Dir verantwortlich sein für das, was Du erfährst.

Es ist nicht unumgänglich, sich dem 21-Tage-Prozess zu unterziehen, denn es gibt behutsamere Wege, den Körper so zu konditionieren, daß er sich von Licht ernähren kann. Dazu gehören zum Beispiel Umprogrammierung, disziplinierte Ernährung u.ä.

Wenn Du jedoch der festen Ansicht bist, daß der 21-Tage-Prozess für Dich die richtige Handlung ist, so musst Du auch bereit sein, die volle Verantwortung für Deine Vorbereitung wie auch die nachfolgenden Erfahrungen zu übernehmen.

Wir raten Dir, Dich vorab gut vorzubereiten - nutze Deinen gesunden Menschenverstand. Je besser Du vorbereitet bist, desto leichter wird Dir der Prozess fallen.

Bereite Dich im Vorfeld behutsam vor, indem Du nach und nach Dein Anhaften am Essen als Vergnügen ausschaltest. Die Vorbereitungszeit kann Jahre dauern, es hat keine Eile - wisse nur, dass es möglich ist und bitte das Göttliche Eine in Deinem Innern, Dich voll Freude und Leichtigkeit und Grazie durch diese Übergangszeit hindurchzuführen. Und lass Dich nur dann tatsächlich auf den 21-Tage-Prozess ein, wenn Du das freudige Gefühl hast, dass das hundertprozentig der nächste Schritt für Dich ist.

Der 21-Tage-Prozess ist etwas für Menschen, denen klar ist, daß sie ihre eigene Wirklichkeit erschaffen. Er ist für die, die ein eher einfaches Leben führen und Nahrung als Brennstoff sehen, ohne dabei emotional sonderlich abhängig vom Genuss des Essens zu sein. Wir bitten diejenigen, die sich dem 21-Tage-Prozess unterziehen, eindringlich, verantwortungsbewußt zu handeln und sich gut vorzubereiten, dann dürftet ihr keine Probleme bekommen. Seid euch bewußt, daß wir hier Pionierarbeit für eine mögliche Lösung des Welthungerproblems leisten, und daß alle zwei Sekunden ein Kind an Krankheiten stirbt, die auf Mangelernährung zurückgehen. Damit die Lichtnahrung eine glaubwürdige Ernährungsalternative werden kann, muß unser Handeln über jeden Vorwurf erhaben sein und Meisterschaft demonstrieren. Der 21-Tage-Prozess ist keine Lösung für Menschen mit Essproblemen oder emotionalen beziehungsweise gesundheitlichen Schwierigkeiten. Es geht bei ihm darum, die kraftvollen Energien der Schöpfungskraft auszustrahlen, die uns dan wiederum - als Nebenprodukt unseres Versprechens, ihr zu dienen - ernähren wird.

Wenn es Dich also mit Macht dazu drängt, den 21-Tage-Prozess zu durchleben, so empfehlen wir Dir noch einmal:

a) nimm ihn entweder alleine in Angriff, indem Du den Leitfaden im Buch befolgst und wisse, dass der beste Betreuer der Welt der Gott in Dir ist. Ich persönlich habe das Gefühl, wenn du jemand anderen fragen musst, ob du soweit bist, oder wenn du jemanden um Unterstützung dabei bitten musst, dann bist du noch nicht soweit. Und dann solltest du warten, bis du keine Zweifel mehr hast und deine innere Stimme dir eindringlich ganz klar und eindeutig sagt, daß das definitiv der richtige Weg für dich ist. Vergiß nicht: der 21-Tage-Prozess ist etwas für die Krieger, die Yogis, die Ritter der Tafelrunde und diejenigen, deren Herz wirklich singt, wenn sie davon hören.

b) Oder, wenn Du dennoch weitermachen möchtest und willst, dass jemand Deine Fortschritte überwacht, suche Dir eine Betreuungsperson wie weiter unten ausgeführt.

>>> Fragebogen zur Entscheidung für den 21-Tage-Prozess
>>> Weitere Details zur Vorbereitung


Begleitung

Jasmuheen schlägt in ihrer Anleitung vor, dich von einem Betreuer und einem Berater unterstützen zu lassen.

Ein Betreuer (care-giver) ist jemand, der versteht, worum es in diesem Prozess geht, und dich dabei unterstützen will.

Ein Berater (clarity-giver) ist jemand, der Klarheit besitzt und selbst den 21-Tage-Prozess durchlaufen hat. Klarheit steht hier für gute, klare Kommunikation mit dem Geist und heißt auch zu wissen, wo du im Prozess stehst und wie es dir geht.

Es ist also wichtig, während deines Prozesses einen Berater zu haben, der dich mit seiner Klarheit an den Stellen, wo du Klarheit brauchst, unterstützt. Außerdem ist es gut, einen Betreuer zu haben, der dir physisch zur Seite steht. Der Betreuer kann gleichzeitig der Berater sein oder das Bindeglied zwischen dir und deinem Berater. Du kannst natürlich auch deinen eigenen Berater aussuchen.

Der Berater ist sich seiner Rolle sehr bewußt. Er kann dich besuchen oder telefonisch mit dir in Verbindung sein. Weiterhin möchte ich vorschlagen, daß du dir jeweils nur eine Person wählst. Ansonsten kann leicht Verwirrung entstehen, da du zu vielen Meinungen ausgesetzt bist. Ein Betreuer sollte ein warmherziger, liebender Mensch sein, der den Prozess gemacht hat oder auch nicht. Er akzeptiert und versteht deine innere Hingabe und hat sich deiner hundertprozentigen Fürsorge während des Prozesses verschrieben. Wenn du nicht im selben Haus wie diese Person lebst, besucht sie dich täglich und kümmert sich um dein physisches Wohl. Wie etwa: Bettwäsche wechseln, deine Wäsche waschen, dir ins Bad helfen falls erforderlich, Saft für dich einkaufen, Blumensträuße herrichten, den Garten gießen, Haustiere füttern etc., was auch immer du brauchst.

Diese Rolle gehört hauptsächlich zur physischen Ebene und hilft dir, auf dem eingeschlagenen Weg zu bleiben. Ich sage auf der physischen Ebene, weil das "Arbeiten" auf der emotionalen und mentalen Ebene nur Ablenkung bedeutet. Diese Person filtert auch die sogenannte reale Welt aus. Sie diskutiert keine weltlichen Dinge mit dir und lenkt dich nicht von deiner Zeit mit dir selbst ab. Im wesentlichen verhilft sie dir zu Ruhe und verhindert Ablenkungen.

Viele sind während des Prozesses gereizt und ein bißchen unvernünftig. (Das ist gut und es wird auch erwartet.) Aber bitte gib deinem Betreuer nicht die Schuld für dein Unwohlsein. Diese Person ist auch nur ein Mensch und tut ihr Bestes für dich. Sei dankbar, daß sie dir anbietet, für dich da zu sein. Alle Vereinbarungen mit dem Betreuer und was du von ihm erwartest wird vor dem Prozess geklärt. Das ist wichtig, da die drei Wochen dir und dem Geistigen gehören sollen.

Es ist eine Zeit der Hingabe, Loslösung und des Verzichts auf Kontrolle. Und du (dein Ego) wirst dir Wege ausdenken, deinen Frieden zu sabotieren und dich vom Augenblick abzulenken.

Wenn du während des Prozesses im Haus deines Betreuers wohnst, sei dir im klaren darüber, daß Kosten zu begleichen sind. Die meisten Betreuer möchten eine Spende und/oder eine Erstattung ihrer Ausgaben. Kläre dies, bevor du deine Reise anfängst. Ein Betreuer gibt dir gerne seine Zeit und Liebe als Teil seines Dienens. Aber er ist nicht unbedingt in der Lage, dich finanziell zu unterstützen.

>>> Die Rolle des Betreuers

Wir bieten in unserem Haus die Möglichkeit und den Rahmen, den einundzwanzigtägigen Lichtnahrungsprozess durchzuführen. Bitte nimm Kontakt zu uns auf, wenn Du das sichere Gefühl hast, diese wunderbare Erfahrung hier machen zu wollen...


Literatur und Links

Jasmuheen: Lichtnahrung - Die Nahrungsquelle für das neue Jahrtausend
KOHA-Verlag Burgrain, ISBN 3-929512-26-2
Seit 1993 ernährt sich Jasmuheen ausschließlich von Licht. Einzelheiten ihrer Untersuchungen und Erfahrungen aus diesem sehr tiefgreifenden und heilenden Prozess sind im vorliegenden Buch enthalten. Es zeigt uns einen revolutionären Ernährungs- und Lebensweg für das neue Jahrtausend. Dieser Zustand des Seins, der früher nur Heiligen und Weisen vorbehalten war, kann nun mit Hilfe der hier aufgeführten Praktiken von jedem erreicht werden. In Prophezeiungen und Weissagungen wird berichtet, dass wir vor der Zeit der großen Umwälzung Methoden finden werden, uns durch Licht zu ernähren. Hier sind sie!

Jasmuheen: Sanfte Wege zur Lichtnahrung - Von Prana leben und weiterhin das Essen genießen
KOHA-Verlag Burgrain 2004, ISBN 3-936862-18-4
Mit Sanfte Wege zur Lichtnahrung stellt Jasmuheen erstmals leicht nachvollziehbare Übungen vor, mit deren Hilfe wir die physische, emotionale und spirituelle Verschmelzung mit der göttlichen Quelle erfahren können. Wir alle verspüren einen unstillbaren Hunger nach dieser göttlichen Geborgenheit. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie die materiellen Glücklichmacher durch praktische spirituelle Übungen ersetzen können.

Jasmuheen u.a.: DER Lichtnahrungs-PROZESS - Erfahrungsberichte
WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN 2004, ISBN: 3-453-70006-6
In diesem Buch beschreiben elf Personen unabhängig voneinander ihre ganz persönlichen Erfahrungen während des 21-tägigen Lichtnahrungsprozesses. Ihre Berichte beweisen, was schier unglaublich erscheinen mag: Ernährung ausschließlich von Prana ist möglich!

Jasmuheen: In Resonanz - Das Geheimnis der richtigen Schwingung
KOHA-Verlag Burgrain 1998, ISBN 3-929512-28-9
Viele Menschen erleben nun den Himmel auf Erden. Sie betätigen sich als Erbauer und Schöpfer der neuen erleuchteten Welt, des Goldenen Zeitalters. Der innere Lehrer erleuchtet uns den Weg, verfügt über den Bauplan und unterrichtet uns, wie wir unseren Platz in dem prophezeiten Paradies des kommenden Jahrtausends erschaffen und genießen können. "In Resonanz" vermittelt grundlegende Informationen und viele praktische Techniken, um den Leser bei seiner ganz persönlichen Reise in die Neue Welt zu unterstützen.

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