Haus Oberbrunn – Unterstützung

Um den 400 Jahre alten Gasthof nach und nach zu einer gemütlichen Pension und einem Seminarhaus umzugestalten, von dem Gesundheit, Glück und Weisheit ausgehen, ist noch viel Arbeit zu leisten. Hier können wir dringend helfende Hände, sowie fachkundige und finanzielle Unterstützung brauchen.

Damit wir insbesondere die Gesundheits- und Kultur-Angebote günstig halten können, sind wir bestrebt, sie von Kapitalkosten zu befreien. Außerdem sollen Grundstücke und Gebäude langfristig ins Gemeinwohl überführt werden. – Sie können uns dabei helfen!

Mithilfe bei Um- und Ausbau (Working Guests) · Mithilfe im täglichen Betrieb · Leih- und Schenkgemeinschaft · Bürgengemeinschaft · Beteiligung · Stromanbieter-Wechsel · Nutzung der Chiemgauer Regionalwährung


Mitarbeit als Working Guest

Wir bieten Menschen, die uns bei der Arbeit am Haus unterstützen wollen, freie Kost und Unterkunft.

Hier eine Auswahl anstehender Arbeiten:

  • Das Lichtnahrungszimmer - fertigstellen:
    2 Fenster nebst Fensterbänke sowie Tür abschleifen und streichen · Lehmwände mit Kalkanstrich versehen · Boden abschleifen und laugen · Fußbodenheizung in Bad einbauen · Badboden fliesen · Objekte in Bad einbauen
  • Seminarraum gestalten:
    Fenster streichen · 2 Wände streichen und lasieren · Holzfußboden verlegen

>>> Zur ausführlichen Liste und Beschreibung...


Mithilfe im täglichen Betrieb bzw. in Stoßzeiten

  • in Küche oder Cafe
    Wenn jemand (oder mehrere abwechselnd) regelmäßig für ein, zwei Stunden in der Küche (Essensvorbereitung) oder im Cafe (Bedienung) helfen kann, könnten wir endlich auch mittags und abends kleine warme und kalte Speisen anbieten und so das Cafe attraktiver machen.
  • beim Putzen und Waschen
    zum Beispiel das Cafe nach dem Wochenendbetrieb oder die Zimmer vor bzw. nach einem Seminarwochenende reinigen oder die Bettwäsche bügeln (mit Bügelmaschine) und die Gästebetten beziehen.
  • Büroorganisation
    Belege sortieren, aufkleben, erfassen, ablegen; Lieferscheine erfassen, Inventur (im Januar)
  • Werbung
    regelmäßig Handzettel zu festen Verteilerstellen wie Bioläden, Hotels/Pensionen, Kinos etc. bringen und eine Liste solcher Adressen anfertigen. Und natürlich bei jeder Gelegenheit von uns erzählen...

Die Leih- und Schenkgemeinschaft

Seit ihrer Gründung im Jahre 1974 versucht die GLS Gemeinschaftsbank eG – zusammen mit ihren Kundinnen und Kunden – über die üblichen Kreditformen hinausgehende, individuelle und sozial-relevante Finanzierungsmöglichkeiten zu entwickeln und anzubieten: Kreditformen, die ganz nah und konkret mit den beteiligten Menschen und ihren Vorhaben und Projekten verbunden sind. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Leih- und Schenkgemeinschaft ein.

Wie funktioniert das?

Sie erklären Ihre Bereitschaft, mit einem monatlichen Betrag von z.B. 10 oder 50 € über einen Zeitraum von max. 5 Jahren das Projekt zu unterstützen. Damit geben Sie eine Zusage über insgesamt 600 bzw. 3.000 € ab.

Alle Förderer schließen sich in der Leihgemeinschaft im Sinne einer Solidargemeinschaft zusammen und beantragen – jeder für sich – bei der GLS Gemeinschaftsbank eG einen Kleinkredit über ihre jeweilige Summe. Diese Kreditbeträge werden gebündelt und dem Projekt die Gesamtsumme in einem Betrag schon zum Beginn der Laufzeit ausgezahlt.

Die anschließende Kredittilgung wird von allen Mitgliedern der Leihgemeinschaft übernommen, wobei jedes Mitglied seinen eigenen Kredit zurückzahlt.

Es können Kredite von 500 bis 3.000 € aufgenommen werden.

»Dieses Eingebundensein gibt der GLS Gemeinschaftsbank eG wiederum die Gewissheit, dass das jeweilige Vorhaben einen genügend großen und fundierten Umkreis hat.
Die Leihgemeinschaft erhält ihre Qualität und auch ihren besonderen Charme aus dem Vertrauen und der Einsicht ihrer Teilnehmer, dass in Selbsthilfe und durch ganz persönlichen Einsatz Keimhaftes und Künftiges in Ausbildung, Forschung sowie im kulturellen und sozialen Leben ihres gesellschaftlichen Umfeldes ermöglicht wird.
Mit der Leihgemeinschaft können wir die Zukunft in die Gegenwart hereinholen. Damit erhält auch das Kürzel „GLS" seinen besonderen Sinn: Gemeinschaft für Leihen und Schenken für die verschiedensten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Zwecke.«
(Gerhard Waterstradt, Vorstandsmitglied GLS)

Die Beteiligung an der Immobilie

Grundstück und Immobilie sind im Besitz der »Oberbrunner Grundstücksverwaltungs-KG«. Durch den Erwerb von Geschäftsanteilen in Höhe von 1.000 € (mind. 3.000 €) können Sie sich daran beteiligen und so zur schnelleren Tilgung der Hypothek und zur Entwicklung des Projektes beitragen.

Es handelt sich um eine ideelle Beteiligung; über eine evt. Ausschüttung einer Rendite entscheidet jeweils die Gesellschafter-Versammlung. Dafür können wir die ermäßigte Nutzung unserer Angebote als Rendite anbieten - z.B. Seminare, Kulturveranstaltungen...

Fragen Sie nach den genauen Konditionen!

Bürgschaften

»Wir finanzieren – über das gesamte Bundesgebiet verteilt – die vielfältigsten sozialen und ökologischen Initiativen. Selbst nach intensiven Gesprächen und Recherchen sind jedoch die Verwirklichung eines Projektes sowie die Eignung der Initiatoren nur schwierig zu beurteilen. Eine Vielzahl von Menschen, die sich hinter ein Vorhaben stellt, hilft uns ganz wesentlich, der Initiative das notwendige Vertrauen entgegenzubringen. Darüber hinaus stabilisiert die Verbindlichkeit einer Bürgschaft das Umfeld eines Projektes. Allein durch die bei Übernahme einer Bürgschaft notwendigen Gespräche entsteht – von uns gewollt und begrüßt – eine soziale Beziehung. Gerade die Bürgschaftskredite sind ein geeignetes Instrument, „Unmögliches" zu finanzieren und gesellschaftlich weiterführende Initiativen zu verwirklichen.«
(GLS Gemeinschaftsbank)

Die typischen GLS-Bürgschaften belaufen sich auf 500 bis 3.000 €. Die Bürgschaft läuft bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredites!

Der Bürge oder die Bürgin wird bei wesentlichen Zahlungsrückständen von der GLS informiert. Sollte sich die Situation des Projektes so darstellen, dass es nachhaltige Probleme gibt, würde sie ggf. eine Versammlung der Bürgen einberufen, um zusammen mit allen Beteiligten nach Lösungswegen zu suchen, um die Schwierigkeiten zu überwinden. Erst wenn alle Versuche, eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation zu erreichen, erfolglos ausgeschöpft sind, wird die GLS die Bürgen und Bürginnen in Anspruch nehmen und zur Einlösung ihrer Bürgschaft auffordern. wenn ein Bürge oder eine Bürgin nicht bezahlen kann, ist – Wenn es gar nicht anders geht – auch die Vereinbarung von Ratenzahlung möglich.


Stromanbieter-Wechsel zu Lichtblick

Wir haben den Stromanbieter gewechselt und beziehen jetzt umweltfreundlich und nachhaltig produzierten Strom von der Lichtblick AG. Der Strom ist hier nicht teurer als anderswo – im Gegenteil: Im Frühjahr 2008 hat Lichtblick sogar entgegen dem allgemeinen Trend die Preise gesenkt! Und vor allem wird der Strom bei Lichtblick ohne Atomkraft produziert.

Wer sich jetzt entscheidet, zum Ökostrom-Anbieter Lichtblick zu wechseln, kann damit nicht nur der Mitwelt einen dienst erweisen, sondern auch uns helfen: Einfach die Oberbrunner Grundstücksverwaltungs-KG als Vermittler angeben und die 25-Euro-B arprämie wählen...

>>> Zur Internetseite der Lichtblick AG...


Chiemgauer Regionalwährung &#^150; Ein Gewinn für alle Beteiligten

Jeder Eintausch von euro in Chiemgauer (ein Euro entspricht genau einem Chiemgauer) löst eine regelrechte Kettenreaktion an Fairness aus. Wenn eine Unternehmerin den Chiemgauer erhält, wird sie versuchen, ihn wieder auszugeben. Er wandert vom Einzelhandel kreuz und quer zu Dienstleistern, Erzeugern, Mitarbeitern, Handwerkern und so ensteht in der Region ein engmaschig zusammen arbeitendes Netzwerk, in dem ein Bewusstsein für ein faires Geben und Nehmen entsteht. Regionale Wirtschaftskreisläufe mit kurzen Transportwegen werden angeregt. Verbraucher haben keinerlei Mehrkosten, obendrein gehen 3% von jedem Eintausch an ein von ihnen gewähltes Wunschprojekt. Sie sind damit Impulsgeber für eine vielfältige Kultur und eine hohe Lebensqualität in der Region.

Eingetauschte Chiemgauer sollen nicht im Geldbeutel versanden, sondern innerhalb von 3 Monaten ausgegeben werden. Wer im Kreislauf den Chiemgauer zurückhält, bezahlt einen Umlauf-Impuls in Höhe von 2% pro Quartal und da keiner den Schwarzen Peter haben möchte, verwandelt sich das Geld zu einem Medium, das gerne weitergegeben wird. Die Einnahmen aus dem Umlauf-Impuls fließen zu 100% an die gemeinnützigen Vereine in der Region. Wer lieber Euro statt Chiemgauer möchte, bezahlt einen 5%igen Regionalbeitrag, von dem 3% an gemeinnützige Vereine fließen und 2% als Verwaltungsbeitrag an den Chiemgauer e.V. gehen.

Bei uns können Sie sowohl im biocafe als auch Ihre Übernachtungen mit Chiemgauern bezahlen. Und wenn Sie »Haus Oberbrunn« als begünstigtes Projekt festlegen, helfen Sie uns beim ökologischen Ausbau des Hauses und bei der Gestaltung des Kulturprogramms.

>>> Zur Internetseite des Chiemgauer...

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